Autozubehör
Ein Surfbrett ohne Auto zu transportieren ist nicht immer möglich. In der Regel braucht man ein Transportsystem, das das Board schützt und Schäden am Fahrzeug verhindert. Bei Mundo-Surf orientiert man sich sinnvollerweise daran, zwischen festem Dachgepäckträger, Soft-Rack oder einem Boardträger mit Zurrzubehör zu wählen – je nach tatsächlicher Nutzung und Fahrzeugtyp.
Transportlösungen für Surfboards im Auto: Dachgepäckträger, Racks und Boardträger
Das entscheidende Kriterium bei der Wahl eines Transportsystems ist einfach: die Sicherheit auf der Straße gewährleisten und den Druck auf das Board auf ein Minimum reduzieren. In der Praxis läuft das meist auf zwei Hauptoptionen hinaus: fester Dachgepäckträger für häufige Nutzung oder Soft-Rack für gelegentliche Fahrten und Autos ohne bereits montierte Dachträger.
Was die eine Option von der anderen unterscheidet, ist die Nutzungshäufigkeit, die zurückgelegte Strecke und die Anzahl der Boards. Für ein oder zwei gelegentliche Fahrten kann ein richtig montiertes Soft-Rack ausreichen. Für lange Strecken, mehrere Boards oder längere Autobahnfahrten mit höherer Geschwindigkeit bietet ein fester Dachgepäckträger die stabilere Basis.
Ist es sicher, das Surfbrett mit Dachgepäckträger, Rack oder Boardträger auf dem Auto zu transportieren?
Ja, solange das System zum Fahrzeug passt und korrekt montiert wird. Ausschlaggebend ist hier nicht nur der Träger selbst, sondern auch die Befestigung: Eine schlecht gespannte oder falsch ausgerichtete Montage birgt mehr Risiko als die Art des Dachgepäckträgers an sich.
In der Praxis sollte das Board gut zentriert und fest fixiert sein. Eine hilfreiche Referenz ist, seitliche Bewegungen zu vermeiden, wenn man nach dem Spannen der Gurte mit der Hand dagegen drückt. Wenn Spiel vorhanden ist, sollte vor der Fahrt nachjustiert werden.
Zu beachten bei der Positionierung des Boards: Üblich ist der Transport mit den Finnen nach oben, damit diese nicht gegen den Träger gedrückt werden, und mit der Nose nach vorne oder hinten – je nach Auflage und Boardbag. Wichtig ist, dass der Druck der Gurte nicht auf empfindliche Zonen wirkt und dass das Gesamtpaket stabil bleibt und aerodynamisch sauber im Wind liegt.
Wie sichert man Surfboards mit Gurten und Boardbags auf dem Dachgepäckträger?
Ein Surfboardbag hilft, den Druck der Gurte zu verteilen und Abdrücke auf der Oberfläche des Surfboards zu minimieren. Dasselbe Prinzip gilt für Schaumstoffpolster: Eine zusätzliche Schicht zwischen Träger und Board reduziert Reibung an Rails, Deck und Bottom.
Dachträger-Polster sind besonders nützlich bei empfindlichen Harzboards, wie vielen leichten Epoxy- oder Polyesterboards. Auf kurzen Strecken wirken sie vielleicht zweitrangig, aber bei Fahrten von 30 bis 100 km macht die dauerhafte Vibration einen deutlichen Unterschied. Entscheidend ist hier die konstante, gleichmäßige Auflage, nicht nur die Spannkraft.
Die Gurte sollten so fest angezogen werden, dass das Board nicht verrutschen kann, ohne es zu verformen oder das Deck einzudrücken. Wenn man sich nur einen Punkt merken will, dann diesen: feste Spannung, gepolsterte Auflage und ein Boardbag bei langen Strecken oder mehreren gestapelten Boards.
Sind Schlüsseltresore für den Autoschlüssel sicher?
Ja, solange sie als sinnvolle Schutzmaßnahme eingesetzt werden und nicht als absolute Garantie. Schlösser für Surfer bestehen in der Regel aus Metallboxen mit Zahlenschloss, die dafür gedacht sind, während der Session am Fahrzeug befestigt zu werden.
Einige Modelle beinhalten zusätzlich eine Frequenzblocker-Tasche für elektronische Schlüssel. Zu beachten bei diesem System: Es ist besonders praktisch bei Autos mit schlüssellosem Zugangs- und Startsystem, bei denen die Signalblockierung eine zusätzliche, alltagstaugliche Sicherheitsebene bietet.
Das entscheidende Kriterium bei der Wahl ist hier die Art des Schlüssels und der Surfspot. An Stadtstränden oder stark frequentierten Parkplätzen sollte man eine robuste Box mit stabilem Kabel oder Bügel zur Befestigung und einer Kombination wählen, die sich auch mit nassen Händen gut bedienen lässt.

